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Bilder-SEO optimieren

28. November 2025 · 4 Min.
Bilder-SEO optimieren
Foto: Unsplash

Bilder sind auf den meisten Websites ein unterschätzter SEO-Hebel. Suchmaschinen können Bildinhalte nicht direkt lesen - sie stützen sich auf Metadaten, Dateinamen und Kontext. Wer diese Stellschrauben sauber dreht, gewinnt Sichtbarkeit in der Google-Bildersuche und verbessert gleichzeitig Ladezeiten und Barrierefreiheit.

Alt-Texte: beschreibend, nicht vollgestopft

Der Alt-Text ist das wichtigste Signal für Suchmaschinen und gleichzeitig die Fallback-Anzeige, wenn ein Bild nicht lädt. Gute Alt-Texte beschreiben konkret, was auf dem Bild zu sehen ist - inklusive des wichtigsten Keyword-Bezugs, ohne den Text mit Suchbegriffen zu überladen.

Praktische Regeln:

  • Unter 125 Zeichen bleiben
  • “Bild von…” als Einstieg vermeiden - es ist klar, dass es ein Bild ist
  • Dekorative Bilder mit leerem Alt-Attribut (alt="") markieren, damit Screenreader sie überspringen

Ein leerer Alt-Text ist kein Fehler bei rein dekorativen Elementen. Ein fehlender Alt-Text bei inhaltlich relevanten Bildern hingegen schon.

Dateinamen und Format: Grundlagen, die viele überspringen

Bevor ein Bild überhaupt hochgeladen wird, lohnt sich der Blick auf den Dateinamen. IMG_4823.jpg gibt Suchmaschinen keinen Kontext - maenner-wanderschuhe-gore-tex.jpg schon. Bindestriche als Trennzeichen, keine Umlaute, keine Leerzeichen.

Beim Format gilt 2026 folgende Faustregel:

  • WebP für Fotos und komplexe Grafiken - deutlich kleinere Dateigröße bei vergleichbarer Qualität
  • AVIF wenn Rendering-Support im Projekt gesichert ist - noch bessere Komprimierung als WebP
  • SVG für Logos und Icons - skaliert verlustfrei, oft winzige Dateigröße
  • JPEG und PNG nur noch als Fallback für ältere Systeme

Ladezeit und technische Einbindung

Schlecht komprimierte Bilder sind einer der häufigsten Gründe für schlechte Core Web Vitals. Konkret wichtig:

  • Bilder vor dem Upload mit Tools wie Squoosh, TinyPNG oder direkt im Build-Prozess (z.B. astro:assets) komprimieren
  • width und height-Attribute immer setzen, damit der Browser Layout-Shifts vermeidet
  • Lazy Loading (loading="lazy") für Bilder unterhalb des sichtbaren Bereichs aktivieren
  • Hero-Bilder hingegen mit loading="eager" und fetchpriority="high" priorisieren, damit der LCP-Wert stimmt

Die Google Search Console zeigt unter “Core Web Vitals”, ob Bilder auf deinen Seiten Performance-Probleme verursachen - ein guter Ausgangspunkt für gezielte Verbesserungen.